So betreue ich
An 5 Tagen die Woche in der Zeit von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr (abweichende Betreuungszeiten nach Absprache) ist das Fördertürmchen geöffnet!
In dieser Zeit singen, basteln, spielen wir und machen alles was Spaß macht. Wie bereits beschrieben, darf Bewegung ebenso wenig fehlen wie auch die ruhigen Momente, wenn ein Buch vorgelesen wird. Besonders viel Wert wird hierbei auf die individuelle Förderung des Kindes gelegt. So liegt mir die Sinneswahrnehmung sowohl im kreativen als auch im sprachlichen Bereich wie auch durch Bewegung sehr am Herzen.
Dafür stehen dem kreativen Kind immer verschiedenen Materialien (Bunt- und Wachsstifte, Knete, Kreide, Fingerfarbe, Sensorikmaterial etc.) zur Verfügung. Ebenso halte ich für unsere Baumeister die verschiedensten Bausteine (Holz, Duplo, Steckfix, aber auch Schwämme und andere stapel- und verbaubare Materialien) bereit.
Die Sinneswahrnehmung im sprachlichen Bereich fördere ich durch das Erleben und Erfahren von alltäglichen Dingen (Lebensmittel, Natur, verschiedene Materialien), die uns umgeben. Dazu bedienen ich mich unter anderem auch verschiedener Hilfsmittel aus der Sprachunterstützten Kommunikation, welche den Kindern das Begreifen, Imitieren und den Spaß an der Sprache in all ihren Variationen erleben lässt.
Wenn das Wetter es zulässt, sind wir am Vormittag an der frischen Luft unterwegs. Dafür steht uns der direkt angrenzende Garten mit Spielhaus, Rutsche und diversen mobilen Spielgeräten zur Verfügung. Doch noch viel lieber als im Garten sind wir gemeinsam vormittags bei den Tieren auf dem nahegelegenen Bauernhof und dem angrenzenden Waldstück, welches zum Entdecken und Stöcker sammeln einlädt oder einfach die Geburt eines Regenwurms beobachtet wird, wie auch am Kanal, Fußballplatz oder schauen einfach bei den vielen Baustellen, die Dellwig momentan zu bieten hat, vorbei. Deshalb gehören Matschhose und Gummistiefel auch zur Alltagskeidung des Fördertürmchens.
Mir ist wichtig, dein Kind individuell im Blick zu haben und den Fokus auf dem Schwerpunkt „Fördern und Fordern – ohne zu überfordern!“ zu legen.
Kindertagespflege heißt auch Alltag erleben und so gehören gemeinsame Einkäufe sowie die häuslichen Aufgaben ebenso dazu wie das oben genannte Spielen.
Da die Kinder, auch in der Kindertagespflege, feste Strukturen brauchen, läuft der Tag soweit wie möglich nach den gleichen Regeln ab. Zurzeit starten wir morgens mit einem gemeinsamen gesunden Frühstück, welches aus Obst, Müsli, Brot und Belag besteht. Nach dem Frühstück besucht uns der Kasper mit seinen Freunden im Singkreis. Nicht nur Lieder, sondern auch Fingerspiele oder Bücher werden hier gemeinsam gelernt und angeschaut. Die nachfolgende Zeit ist flexibel zu gestalten und wird sowohl draußen wie auch drinnen im Freispiel oder Angebot verbracht. Je nach Hunger oder Appetit der Kinder gibt es zwischendurch noch einmal etwas Obst oder eine Reiswaffel. Dies kann auch gerne als Picknick unterwegs geschehen.
Ab 11.45 Uhr gibt es i.d.R. eine warme Mittagsmahlzeit (aktuell Catering) und dann geht es in die Mittagsruhe. Je nach Abholzeit werden die Kinder dann wieder geweckt und können ausgeruht mit dir, lieber Elternteil, nach Hause gehen.
Sollte ein Kind früher wach werden oder keinen Mittagsschlaf mehr benötigen, findet ein ruhiges Spielangebot statt, so dass die schlafenden Kinder auch ihre nötige und so wichtige Erholung bekommen.
In diesem Alltag werden die Kinder immer wieder in die aktuellen Aufgaben mit hineingenommen. So gehört das gemeinsame Tischdecken mit Frühstücksbrettchen oder Tellern zum Mittagessen ebenso dazu wie das Holen der eigenen Windeln aus den Eigentumsfächern oder das selbständige Hände waschen (je nach Entwicklung noch mit Unterstützung). Gemeinsam überlegen wir unsere „Aussenaktivität“ und üben uns in Jacke, Schuhe und Mütze anziehen. Aber auch für Herausforderungen wie Matschhose, Gummistiefel und Co. bleibt genug Zeit sich individuell auszuprobieren.
Das gemeinsame Backen eines Kuchens oder Herstellen eines Obstsalates mit all seinen großen und kleinen Aufgaben wird von den Kindern immer bravourös gemeistert und findet immer an besonderen Tagen wie die Eltern-Kind-Nachmittage oder Oma-Opa-Nachmittage statt. Schließlich sollen sich ja auch „die Großen“ im Fördertürmchen wohlfühlen.
Selbstverständlich werden die aktuellen Hygiene- und Lebensmittelvorschriften dabei beachtet und so ist das regelmäßige Händewaschen sowie die Desinfektion der Flächen, ein täglich wiederkehrendes Ritual.
Im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) wird ein Bildungs- und Förderauftrag benannt, welcher im Fördertürmchen vollumfänglich umgesetzt wird. Dazu gehören die sogenannten 10 Bildungsbereiche, die zwar noch nicht namentlich, jedoch im vorangegangenen Text, bereits in Beispielen vorgestellt wurden.
Dazu gehören im Fördertürmchen:
- Bewegung: Bewegungsangebote und Bewegungsspielräume
- Körper, Gesundheit und Ernährung: Schaffung und Erleben eines positiven Körpergefühls, gesundes Trink- und Essverhalten bei Mahlzeiten sowie ausgewogene Ernährung
- Sprache und Kommunikation: Sprachentwicklung durch unterstützte und gewaltfreie Kommunikation sowie Bücher, Morgenkreis und Fingerspiele
- Soziale und Interkulturelle Bildung: Respekt und Empathie zwecks Anerkennung von Empfindungen und Bedürfnissen des Kindes, um den persönlichen Lebensstil und die eigene Kultur des Kindes mit aufzubauen
- Musisch-ästhetische Bildung: sinnliche Erfahrungen mit unterschiedlichen Materialien im Bereich der Gestaltung und Musik
- Religion und Ethik: Begegnung der Offenheit der Kinder für Religion und den Fragen nach dem „Warum“ in dieser Welt (Weltanschauung)
- Mathematische Bildung: Formen, Rhythmen, Muster entdecken, Zahlen einen Sinn geben und die Zeit erkennen
- Naturwissenschaftlich-technische Bildung: Kinder möchten ihre Umwelt verstehen und die Rätsel der Welt lösen. Dafür braucht es Natur, Experimentiermöglichkeiten und das Wort „WARUM?“
- Ökologische Bildung: achtsamer Umgang mit natürlichen Ressoucen
- Medien: Erlernen von Nicht-digitaler Medienkompetenz
Diese gennannten Bildungsbereiche stellen das Kind in den Mittelpunkt und geben ihm gesellschaftliche Teilhabe, das Leitziel einer Bildung von Beginn an. Dazu gehört der Erwerb von Sach- und Methodenkompetenz, sowie der Erwerb sozialer Kompetenzen und Selbstkompetenzen durch verschiedene Bildungsimpulse, welche im Fördertürmchen durch die vielseitigen Angebote im Innen- und Aussenbereich Anwendung finden.






